<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel><title>Pliss Garten- &amp; Landschaftsbau – Gartentipps</title><link>https://pliss-galabau.de/tipps/</link>
<description>Gartenwissen aus Kevelaer für den Niederrhein</description><language>de-DE</language>
<atom:link href="https://pliss-galabau.de/feed/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
<item><title>Naturgarten anlegen: lebendig, schön und alltagstauglich</title><link>https://pliss-galabau.de/naturgarten-anlegen/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/naturgarten-anlegen/</guid><pubDate>Tue, 27 Oct 2026 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Mehr Summen, mehr Blüten, dein Lieblingsplatz: So kannst du am Niederrhein einen Naturgarten anlegen, der zu dir und deinem Alltag passt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Es summt im Beet, ein Vogel sitzt im Strauch, und du sitzt mittendrin mit deinem Kaffee. Klingt gut? Dann könnte ein Naturgarten zu dir passen. Der darf lebendig aussehen und trotzdem Platz zum Spielen, Sitzen und Grillen haben. Auch hier in Kevelaer und am Niederrhein musst du dafür nicht alles umkrempeln. Ein Beet, der Rand der Terrasse oder ein Stück vom Rasen können der Anfang sein.</p>
<h2 id="gut-geplant">Erst mal schauen, was du draußen brauchst</h2>
<p>Du musst nicht den ganzen Garten auf einmal verändern. Zeichne zunächst die Bereiche ein, die du täglich nutzt: Sitzplatz, Wege, Spielfläche, Abstellplatz und vielleicht Gemüsebeet. Dann schaust du, wo mehr Leben reinpasst. Vielleicht hinter der Gartenbank? Schon ein blühender Streifen kann dort etwas verändern, ohne dass du dafür auf deinen Sitzplatz verzichten musst.</p>
<p>Wie beim klassischen Garten gehören Planung und spätere Pflege zusammen. Der Verein <a href="https://naturgarten.org/wissen/wie-gelingt-ein-naturgarten/">NaturGarten beschreibt die Verbindung aus heimischen Pflanzen, Standort und vielfältigen Strukturen</a>. Für dich heißt das: Schau erst auf deinen Garten und such dann die Pflanzen aus. Eine sonnige Fläche vor der Hauswand braucht andere Pflanzen als der feuchte Schatten unter einem Gehölz.</p>
<h2 id="pflanzen-auswaehlen">Pflanzen, mit denen auch die Tiere was anfangen können</h2>
<p>Viele Tiere hier sind auf bestimmte heimische Pflanzen eingestellt. Deshalb lohnt sich der Blick auf Wildpflanzen. Schön lange blühen ist prima, aber nicht alles: Blätter können Raupen satt machen, Früchte und Samen anderen Tieren Futter bieten. Das <a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verbraucher-tipps/240619-nabu-gartenreich-einsteigerpaket.pdf">NABU-Einsteigerpaket „gARTENreich“</a> erklärt diese Zusammenhänge und weitere Gartenstrukturen.</p>
<p>Such dir fürs Beet erst mal eine überschaubare Auswahl aus, die zu Licht und Boden passt. Du kannst mit einer Liste für Frühling, Sommer und Herbst beginnen und dabei bewusst nach geeigneten Wildstauden fragen. Notiere auch die spätere Höhe und Breite. So passt die Pflanze nicht nur beim Einsetzen, sondern ebenfalls nach einigen Jahren noch zum verfügbaren Platz.</p>
<p>Deine Lieblingspflanze darf übrigens bleiben. Du musst nicht mit der Abrissbirne durch den Garten. Schau lieber, was noch fehlt und was du mit der nächsten Pflanzung ergänzen kannst. Vielleicht fehlt vor allem eine frühe Blüte, vielleicht ein Strauch oder ein ruhiger Übergang zwischen Terrasse und Beet.</p>
<h2 id="lebensraeume">Zwischen den Blüten darf auch was liegen bleiben</h2>
<p>Ein blühendes Beet ist ein guter Anfang. Dazu kommen Orte zum Verstecken, Nisten und Überwintern. Der <a href="https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/wildbienen/">LBV nennt unter anderem offene Bodenstellen, Totholz und markhaltige Stängel als natürliche Niststrukturen für Wildbienen</a>. Eine künstliche Nisthilfe kann diese Vielfalt ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen.</p>
<p>Such dafür einen Platz, an dem nicht dauernd jemand aufräumt oder drüberläuft. Ein Stück sonniger, offener Boden passt vielleicht an den Beetrand. Reisig lässt sich hinter einer Pflanzung sammeln. Ein standsicher abgelegtes Holzstück kann neben dem Weg sichtbar bleiben. Nimm diese Ecken bewusst in deinen Plan auf. Sonst räumst du beim nächsten Rundgang aus Versehen genau das weg, was du für die Tiere liegen lassen wolltest.</p>
<p>Wenn Naturstein zur Gestaltung passt, kann auch eine <a href="/trockenmauer-im-garten/">Trockenmauer</a> interessant sein. Bei wenig Platz reicht manchmal eine kleinere Steinstruktur. Sie sollte Teil des Gartens sein und keine zusätzliche Hürde beim Gehen, Spielen oder Pflegen bilden.</p>
<h2 id="gestaltung">Wild darf trotzdem gut aussehen</h2>
<p>Du magst ruhige Linien? Dann kombiniere sie mit lebendiger Bepflanzung. Ein gut geführter Weg, eine erkennbare Beetkante und wiederkehrende Pflanzengruppen geben dem Garten einen Rahmen. Im Beet darf’s dann ruhig etwas wilder werden. So hat das Auge einen roten Faden, während im Beet Platz für verschiedene Blüten und Samenstände bleibt.</p>
<p>Ein mögliches Bild für einen kleinen Garten: Direkt am Haus bleibt ein freier Sitzplatz. Daneben beginnt ein Beet, das sich entlang des Weges wiederholt. Am hinteren Rand steht ein passender Strauch, darunter bleibt Laub liegen. Der Rasen wird dort gemäht, wo er genutzt wird. So könnte es aussehen. Wie breit der Weg wird und welche Pflanzen passen, schauen wir uns an deinem Grundstück an.</p>
<h2 id="pflege">Ganz ohne Pflege geht’s auch hier nicht</h2>
<p>Der <a href="https://www.nabu-darmstadt.de/projektgruppen/naturgarten/naturgarten-gestalten/">NABU Darmstadt empfiehlt unter anderem torffreie Substrate, Laub unter Gehölzen und länger erhaltene Blütenstängel</a>. Mach dir für den Alltag einen kleinen Pflegeplan: Wo schaust du regelmäßig nach? Was schneidest du später? Und welche Ecke lässt du möglichst in Ruhe?</p>
<p>Neue Pflanzungen brauchen während des Anwachsens Wasser und Aufmerksamkeit. Entferne Pflanzen, die das Beet unerwünscht dominieren, gezielt. Prüfe vor dem Rückschnitt, ob Stängel und Samenstände noch stehen bleiben können. Ein Naturgarten ist nicht irgendwann „fertig“. Du schaust, was wächst und was sich verändert, und besserst bei Bedarf nach. Das gehört dazu.</p>
<h2 id="erster-schritt">Der erste Schritt für deinen Garten</h2>
<p>Wähle für den Anfang eine überschaubare Fläche und ein klares Ziel: mehr Blüten am Sitzplatz, ein vielfältiger Gartenrand oder weniger kurz gemähter Rasen. Mach ein Foto zu verschiedenen Jahreszeiten und halte fest, was gut funktioniert. Auf den Bildern siehst du später gut, was sich verändert hat und wo du noch etwas ergänzen möchtest.</p>
<p>Du willst mehr Leben in deinen Garten am Niederrhein bringen? Meld dich bei uns. Wir schauen mit dir, was auf deinem Grundstück geht, was dir gefällt und wie viel Pflege zu deinem Alltag passt. Dein Lieblingsplatz soll’s schließlich auch bleiben.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Trockenmauer im Garten: Naturstein mit Charakter und Leben</title><link>https://pliss-galabau.de/trockenmauer-im-garten/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/trockenmauer-im-garten/</guid><pubDate>Tue, 27 Oct 2026 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Naturstein mit Charakter: Was eine gute Trockenmauer ausmacht, welche Pflanzen passen und warum der Aufbau stimmen muss. Gartenwissen aus Kevelaer.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Naturstein, ein paar kleine Pflanzen in den Fugen und ein schöner Platz zum Sitzen daneben: So eine Trockenmauer kann im Garten richtig was hermachen. Sie passt zum modernen Haus genauso wie zum Landgarten. Wenn du hier in Kevelaer oder am Niederrhein mit Naturstein gestalten willst, schauen wir uns diese Bauweise mal genauer an.</p>
<h2 id="was-ist-eine-trockenmauer">Was ist eigentlich eine Trockenmauer?</h2>
<p>Bei einer Trockenmauer werden Steine ohne Mörtel in den Fugen aufgesetzt. Damit sie hält, müssen die Form der Steine, ihre Anordnung und der gesamte Aufbau zusammenpassen. Die <a href="https://www.nabu-rlp-sued.de/natur-im-garten/bautechniken/trockenmauer/">NABU-Regionalstelle Süd stellt die Bauweise und ihre Bedeutung im Naturgarten vor</a>. „Trocken“ heißt also: ohne Mörtel zwischen den Steinen. Wo und wie die Mauer stehen kann, muss trotzdem ordentlich geplant werden.</p>
<p>Ein paar Steine aufeinander machen noch keine gute Mauer. Besonders dann, wenn sie Erde abfangen soll: Da muss der Aufbau die Belastungen sicher aufnehmen können. Kläre deshalb zuerst, was du brauchst. Eine freistehende Mauer? Einen Rand fürs Beet? Oder eine Konstruktion, die einen Hang stützt?</p>
<h2 id="gestaltung">Die Mauer soll in deinen Garten passen</h2>
<p>Überlege zuerst, welche Aufgabe die Mauer übernehmen soll. Möchtest du einen Sitzbereich rahmen, eine vorhandene Geländestufe gestalten oder das Beet vom Weg absetzen? Davon hängt ab, wo sie entlangläuft und wie groß sie wird. Schau dabei auch auf Wege, Terrasse, Haus und Pflanzen. Die Mauer soll dazugehören und nicht aussehen, als hätte sie jemand übrig gehabt.</p>
<p>Halte zur Planung zwei oder drei Materialmuster an den vorgesehenen Ort. Schau sie bei Sonne und unter bedecktem Himmel an. Gleichmäßige Steinlagen wirken anders als ein lebhafter Mix aus verschiedenen Formaten. Was gefällt dir besser, und was passt zum Haus? Die <a href="https://lwg.bayern.de/landespflege/gartendokumente/fachartikel/090515/index.php">LWG erläutert das Zusammenspiel von Steinmaterial, Mauerwerksbild und fachgerechter Ausführung</a>. Für deinen Garten zählt dabei auch, ob die Mauer aus dem Haus oder überwiegend aus nächster Nähe betrachtet wird.</p>
<h2 id="lebensraum">Platz für kleine Mitbewohner</h2>
<p>Zwischen und neben den Steinen können geschützte Rückzugsorte entstehen. Die <a href="https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/naturschutz/biodiversitaet/trockenmauern/index.htm">Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen beschreibt ihren Nutzen für Insekten, Spinnen und weitere Kleintiere</a>. Lass ruhig einige Fugen frei. Es muss nicht jeder Zentimeter zuwachsen.</p>
<p>Sonnen- und Schattenseite unterscheiden sich deutlich. Besonnte Steine erwärmen sich, während andere Bereiche kühler bleiben können. Die <a href="https://www.rhs.org.uk/wildlife/stone-and-coast-habitats">RHS beschreibt diese Unterschiede und den Wert angrenzender, weniger häufig gemähter Säume</a>. Denk deshalb auch an den Streifen vor der Mauer und den Übergang ins Beet. Wer am Ende einzieht, lässt sich nicht bestellen. Das hängt davon ab, welche Tiere in der Umgebung vorkommen und den Platz erreichen.</p>
<p>Ein Naturgarten entsteht durch mehrere passende Elemente. Blühende Pflanzen, Gehölze und ungestörte Bereiche ergänzen den Stein. Mehr Anregungen dafür findest du in unserem Beitrag zum <a href="/naturgarten-anlegen/">Anlegen eines Naturgartens</a>.</p>
<h2 id="stein-und-pflanzen">Welche Steine? Welche Pflanzen?</h2>
<p>Das Material muss für die vorgesehene Konstruktion und den Einsatz im Freien geeignet sein. Du hast noch schöne alte Steine? Die können spannend sein. Ob sie für die Mauer taugen, müssen wir uns aber erst anschauen. Frage bei neuem Material nach Herkunft, Transportweg und den Eigenschaften der konkreten Gesteinsart. An der Farbe allein erkennst du das nicht.</p>
<p>Die Pflanzenauswahl richtet sich nach Sonne, verfügbarem Wurzelraum, Feuchtigkeit und Gestein. Kleine trockenheitsverträgliche Arten können auf einer sonnigen Seite passend sein; schattige Bereiche brauchen eine andere Auswahl. Die <a href="https://www.lwg.bayern.de/landespflege/urbanes_gruen/251234/index.php">LWG zeigt, wie Mauerwerk sowohl trockenwarme als auch kühlere Standorte bieten kann</a>. Such lieber wenige passende Arten aus und schau, wie weit sie sich später ausbreiten. Die kleinen Polster bleiben nicht unbedingt so klein wie im Topf.</p>
<h2 id="fachliche-planung">Erst den Aufbau klären, dann loslegen</h2>
<p>Eine Stützmauer braucht eine auf den konkreten Ort abgestimmte Planung. Bodenverhältnisse, Wasserdruck, Lasten oberhalb der Mauer, mögliche Absturzhöhen und die Nähe zu Gebäuden spielen dabei eine Rolle. Auch Grundstücksgrenzen und örtliche Vorgaben können relevant werden. Eine pauschale Fundamenttiefe aus dem Internet hilft dir da nicht weiter. Dafür muss man den Ort und die Belastungen kennen.</p>
<p>Für ein erstes Gespräch helfen Fotos, grobe Maße und eine Skizze mit dem gewünschten Verlauf. Zeige dabei auch Wege, Zufahrten und angrenzende Flächen. Dann können wir früh schauen, welche Fachplanung nötig ist und ob eine Trockenmauer dort überhaupt die passende Lösung ist. Deine alte Mauer hat schon einen Bauch oder lockere Steine? Lass das vor Ort prüfen, bevor du daran weiterbaust.</p>
<h2 id="pflege-und-patina">Patina darf bleiben</h2>
<p>Mit der Zeit verändert sich der Stein. Moose, Flechten und kleine Pflanzen geben der Oberfläche eine eigene Geschichte. Das darf man dem Stein ansehen. Du musst nicht gleich jede Spur wegschrubben. Schau trotzdem regelmäßig hin: Sitzen die Steine noch fest? Wachsen Gehölze so stark hinein, dass sie den Aufbau beeinträchtigen?</p>
<p>Eine gute Trockenmauer braucht gutes Handwerk. Und einen Plan, der zu deinem Garten passt. Du hast schon eine Idee für Naturstein oder weißt noch nicht, wo du anfangen sollst? Meld dich bei uns. Wir schauen uns deinen Garten an und überlegen mit dir, was daraus werden kann.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Welcher Baum darf&apos;s sein?</title><link>https://pliss-galabau.de/welcher-baum-darfs-sein/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/welcher-baum-darfs-sein/</guid><pubDate>Thu, 05 Oct 2023 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Ein Baum für deinen Garten: Wir schauen auf Platz, Standort und Pflanzzeit. Damit aus dem kleinen Baum später ein passender Schattenspender wird.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Herbstzeit ist Pflanzzeit! Vielleicht fehlt dir noch ein Baum, unter dem du später im Schatten sitzen kannst. Oder einer, der im Frühling ordentlich blüht. Bevor du zur Schaufel greifst, schauen wir auf zwei Dinge: Was braucht der Baum, und wie groß wird er eigentlich?</p>
<h2 id="herbstpflanzung">Warum wir den Herbst zum Pflanzen mögen</h2>
<p>Bei vielen laubabwerfenden Gehölzen ist die Zeit nach dem Laubfall günstig: Die Verdunstung ist geringer, und bei geeignetem Boden können sich Wurzeln vor dem nächsten Sommer entwickeln. Wurzelnackte Ware wird während der Vegetationsruhe gepflanzt. Containerpflanzen bieten ein größeres Zeitfenster, brauchen aber ebenfalls gute Anwuchspflege.</p>
<p>Mach den Pflanztermin vom Boden abhängig. Ist er gefroren oder klatschnass, bleibt die Schaufel erst mal stehen. Auch ein im Herbst gepflanzter Baum muss in trockenen Phasen kontrolliert und bei Bedarf gegossen werden, besonders in den ersten Standjahren. Die <a href="https://www.rhs.org.uk/plants/types/trees/buying-planting-specimens">RHS erläutert Pflanzzeit und unterschiedliche Lieferformen</a>.</p>
<h2 id="platz-und-standort">Erst Platz und Standort, dann die Art</h2>
<p>Der kleine Baum in der Baumschule bleibt nicht so klein. Schau nach, wie hoch und breit er ausgewachsen wird und wie viel Platz die Wurzeln brauchen. Auch Haus, Leitungen und Nachbargrundstück gehören mit in den Plan. Passt die Art zu Boden und Wasserangebot? Soll der Baum Früchte liefern, den Sitzplatz beschatten oder vor allem ein schöner Blickfang sein?</p>
<h2 id="bekannte-baumarten">Welcher Baum passt zu dir?</h2>
<ul>
<li><strong>Eiche, Linde und Rotbuche:</strong> Eindrucksvolle Bäume für ausreichend große Flächen. Die Wildformen werden für einen kleinen Hausgarten meist eine Nummer zu groß.</li>
<li><strong>Ahorn:</strong> Eine vielfältige Gattung. Berg-Ahorn, Spitzahorn und kleinere Gartenformen unterscheiden sich deutlich in Größe und Wirkung.</li>
<li><strong>Birke:</strong> Helles Laub und auffällige Rinde machen sie attraktiv. Denk aber auch an ihre Wurzeln und daran, was daneben noch wachsen soll.</li>
<li><strong>Erle:</strong> Verschiedene Arten kommen mit feuchteren Standorten zurecht. In der trockenen Gartenecke sind sie deshalb nicht einfach gut aufgehoben.</li>
<li><strong>Apfel und Kirsche:</strong> Blüte und Früchte in einem. Unterlage und Sorte bestimmen wesentlich die spätere Größe; bei der Auswahl spielen auch Befruchtung und Pflege eine Rolle.</li>
<li><strong>Kastanie:</strong> Hier lohnt der genaue Name. Die Rosskastanie heißt <em>Aesculus hippocastanum</em>; Maronen stammen von der Esskastanie <em>Castanea sativa</em>. Beide können groß werden.</li>
<li><strong>Fichte:</strong> Ein bekannter Waldbaum, aber keine pauschale Empfehlung für trockene Hausgartenstandorte. Schau bei ihr besonders genau hin, wie viel Wasser und Platz sie braucht.</li>
</ul>
<h2 id="besondere-gartenbaeume">Darf’s etwas Besonderes sein?</h2>
<p>Amberbaum, Fächerahorn und Gleditschie können schöne Akzente setzen. Der Amberbaum fällt durch handförmig gelapptes Laub und Herbstfärbung auf. Fächerahorne bringen je nach Sorte feine Blattformen und intensive Farben mit. Die Gleditschie hat filigranes, gefiedertes Laub und ist keine Robinie.</p>
<p>Ein hübsches Etikett macht daraus noch keinen pflegeleichten Baum für jeden Garten. Schau auf Herkunft und Sorte, die Feuchte im Boden und darauf, ob der Platz geschützt oder offen liegt. Heimische Gehölze sind für die heimische Tierwelt oft besonders wertvoll; auch sie brauchen einen passenden Platz.</p>
<h2 id="gut-geplant-pflanzen">Gut geplant pflanzen</h2>
<p>Schreib vor dem Kauf auf, was du dir wünschst und wie der Platz im Garten aussieht. Der Baum soll dir gefallen und dort auch in vielen Jahren noch gut wachsen können. Du brauchst Hilfe bei der Auswahl oder beim Pflanzen? Meld dich bei uns. Wir suchen mit dir den passenden Baum aus. Dann kann’s losgehen!</p>]]></content:encoded></item><item><title>Zement, Beton, Mörtel — oder was?</title><link>https://pliss-galabau.de/zement-beton-moertel-oder-was/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/zement-beton-moertel-oder-was/</guid><pubDate>Wed, 26 Jul 2023 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Sackzement! Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Zement, Beton und Mörtel? Wir bringen die Baustoffbegriffe für dein Gartenprojekt auf den Punkt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Sackzement! War das jetzt Beton, Zement oder Mörtel? Im Baumarkt stehst du vor lauter Säcken, und jeder heißt anders. Die Begriffe hängen zusammen, sind aber nicht austauschbar. Bringen wir mal Ordnung rein.</p>
<h2 id="zement">Zement ist das Bindemittel</h2>
<p>Zement ist ein pulverförmiges Bindemittel. Mit Wasser bildet er Zementleim, der durch eine chemische Reaktion erhärtet. Zement und Wasser allein ergeben also noch keinen Mörtel. Was noch dazukommt, entscheidet darüber, wofür du den Baustoff verwenden kannst.</p>
<h2 id="beton">Beton: Da kommen Sand und gröbere Körner dazu</h2>
<p>Beton besteht im Grundsatz aus Zement, Wasser und Gesteinskörnung wie Sand und Kies oder Splitt. Je nach Anwendung kommen weitere Bestandteile hinzu. Der erhärtende Zementleim verbindet die Körner zu einem festen Baustoff. Eine anschauliche Erklärung bietet das <a href="https://www.beton.org/betonbau/beton-und-bautechnik/beton-bautechnik/was-ist-beton/">InformationsZentrum Beton</a>.</p>
<p>Im Garten steckt Beton zum Beispiel in Fundamenten, Treppen oder Fertigteilen. Welche Mischung und welcher Aufbau passen, hängt auch davon ab, was darauf lastet und wie viel Wasser und Frost drankommen. Einfach irgendwas zusammenrühren ist da keine gute Idee.</p>
<h2 id="moertel">Mörtel verbindet und verfugt</h2>
<p>Mörtel enthält Bindemittel, Wasser und feine Gesteinskörnung. Je nach Mörtelart werden beispielsweise Zement, Kalk oder Kombinationen eingesetzt. Typische Aufgaben sind das Mauern, Verputzen und Verfugen. Nur weil „Mörtel“ auf dem Sack steht, passt der Inhalt noch lange nicht zu jedem Naturstein und jedem Platz draußen.</p>
<h2 id="estrich-putz-gips">Und Estrich, Putz und Gips?</h2>
<ul>
<li><strong>Estrich</strong> ist eine Bodenschicht, zum Beispiel als Untergrund für einen Belag. Dafür gibt es verschiedene Bindemittel und Systeme. Zement muss nicht immer dabei sein.</li>
<li><strong>Putz</strong> wird auf Wände oder Decken aufgebracht. Was drinsteckt, muss zur Wand und zum Einsatzort passen.</li>
<li><strong>Gips</strong> ist ein weiteres mineralisches Bindemittel. Viele Gipsprodukte sind für den Innenbereich vorgesehen und eignen sich nicht für dauerhaft feuchte Außenbereiche.</li>
</ul>
<h2 id="im-garten">Was heißt das für dein Gartenprojekt?</h2>
<p>Der Blick aufs Kleingedruckte lohnt sich: Wofür ist das Produkt gedacht, und wie wird es verarbeitet? Bei Naturstein zählen zusätzlich die Verträglichkeit des Materials und die Entwässerung des gesamten Aufbaus. Bei Fundamenten und tragenden Bauteilen muss die Planung stehen, bevor die Säcke im Einkaufswagen landen.</p>
<p>Übrigens: Eine <a href="/trockenmauer-im-garten/">Trockenmauer</a> kommt zwischen den Steinen ohne Mörtel aus. Auch da zählt, was unter und hinter den Steinen steckt. Du bist unsicher, welcher Baustoff zu deinem Vorhaben passt? Meld dich. Dann schauen wir zusammen drauf. Auf geht’s, ab geht’s!</p>]]></content:encoded></item><item><title>Blumenbeete richtig gestalten und pflegen</title><link>https://pliss-galabau.de/blumenbeete-richtig-gestalten-und-pflegen/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/blumenbeete-richtig-gestalten-und-pflegen/</guid><pubDate>Sat, 15 Jul 2023 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Blumenbeete, die auch nach dem Einkauf Freude machen: So passen Standort, Farben, Blütezeiten und Pflege zusammen. Tipps von Team Pliss.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Gartencenter sieht erst mal alles gut aus. Die Kunst ist, dass es später auch zusammen im Beet klappt. Mit ein bisschen Planung bekommst du Farbe, Duft und Leben in den Garten. Und hast länger was davon als nur bis zur nächsten Hitzewelle.</p>
<h2 id="standort-zuerst">Erst gucken, dann Pflanzen kaufen</h2>
<p>Wie viele Stunden Sonne bekommt das Beet? Ist der Boden sandig, lehmig, eher trocken oder lange feucht? Und wie groß darf die Pflanzung werden? Schau dir das an, bevor du den Einkaufswagen vollmachst. Pflanzen, die ähnlich viel Licht und Wasser brauchen, machen dir die gemeinsame Pflege leichter.</p>
<h2 id="anordnung-und-farben">Anordnung, Formen und Farben</h2>
<p>Fang mit den größeren Pflanzen an und setze kleinere Arten in wiederkehrende Gruppen dazwischen. So bekommt das Beet einen roten Faden. An einer Wand stehen höhere Stauden meist hinten und niedrigere am Rand. In einem Beet, das du von allen Seiten siehst, kann die Mitte den höheren Pflanzen gehören.</p>
<p>Du musst nicht alle Farben auf einmal unterbringen. Ruhig wirken zum Beispiel Weiß, Blau und Violett oder warme Gelb- und Rottöne. Unterschiedliche Blütenformen und Blattgrößen bringen Abwechslung, ohne dass jede Pflanze eine andere Farbe braucht. Gräser und Blattschmuckstauden geben dem Beet auch zwischen den Blütephasen Struktur.</p>
<h2 id="blueten-durch-das-jahr">Blüten durch das Gartenjahr</h2>
<p>Schreib dir auf, wann deine Wunschpflanzen ungefähr blühen. Dann siehst du, ob nach dem Frühling erst mal Sendepause wäre. Früh blühende Zwiebelpflanzen, Sommerstauden und später blühende Arten können sich ergänzen. Wähle möglichst auch ungefüllte Blüten, deren Pollen und Nektar für Insekten zugänglich sind.</p>
<p>Denk auch an den Blick aus dem Küchenfenster. Dein Beet darf ruhig mehr können als drei schöne Wochen im Sommer. Samenstände, Gräser und wintergrüne Elemente verlängern seine Wirkung.</p>
<h2 id="pflanzen-und-pflegen">Pflanzen und sinnvoll pflegen</h2>
<ul>
<li><strong>Gut vorbereiten:</strong> Entferne ausdauernde Wurzelunkräuter und lockere verdichtete Bereiche passend zum Boden.</li>
<li><strong>Platz lassen:</strong> Richte die Abstände nach der späteren Größe, nicht nur nach dem kleinen Topf beim Kauf.</li>
<li><strong>Am Anfang dranbleiben:</strong> Gieße neue Pflanzen bei Bedarf direkt an den Wurzeln. Fühl auch unter der Oberfläche nach, ob die Erde noch feucht ist.</li>
<li><strong>Mulch passend wählen:</strong> Organisches Material kann bei geeigneten Pflanzungen Feuchtigkeit halten. Trockenheitsliebende Stauden und offene Niststellen brauchen eine andere Behandlung.</li>
<li><strong>Gezielt schneiden:</strong> Verblühtes zu entfernen kann bei manchen Arten die Nachblüte fördern. Lass zugleich einen Teil der Samenstände und Stängel als Winterstruktur und Lebensraum stehen.</li>
</ul>
<p>Die <a href="https://www.rhs.org.uk/garden-design/how-to-plan-a-border">RHS führt ausführlich durch die Beetplanung</a>. Du hast Lieblingsfarben, aber noch keinen Plan fürs Beet? Oder brauchst Hilfe bei der Bewässerung? Sprich uns einfach an. Wir bringen deine Ideen und den passenden Standort zusammen.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Die 10 besten Pflanzen für einen pflegeleichten Garten</title><link>https://pliss-galabau.de/die-10-besten-pflanzen-fuer-einen-pflegeleichten-garten/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/die-10-besten-pflanzen-fuer-einen-pflegeleichten-garten/</guid><pubDate>Sat, 15 Jul 2023 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Weniger jäten, mehr Garten genießen: zehn Pflanzenideen und klare Tipps zu Sonne, Boden und Wasser. Damit pflegeleicht auch zu deinem Garten passt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Du willst im Garten auch mal sitzen, statt ständig zu jäten und zu gießen? Verständlich. Viel Arbeit sparst du dir schon bei der Pflanzenauswahl. Hier sind zehn gute Kandidaten. Welche davon bei dir klarkommen, hängt von Sonne, Boden und Wasser ab.</p>
<h2 id="sonnige-plaetze">Für sonnige Plätze</h2>
<ol>
<li><strong>Lavendel (Lavandula angustifolia).</strong> Er mag Sonne und gut durchlässige Böden. Steht er dauerhaft nass, wird er schnell zum Sorgenkind. Ein regelmäßiger, fachgerechter Rückschnitt hält ihn kompakt.</li>
<li><strong>Hohe Fetthenne (Hylotelephium).</strong> Ihre kräftigen Blätter und späten Blüten passen gut in sonnige Staudenbeete. Wichtig ist, dass Wasser gut ablaufen kann. Bei zu viel Dünger kippen die Triebe oft leichter um.</li>
<li><strong>Polster-Sedum.</strong> Niedrige Arten eignen sich für magere, sonnige Stellen und kleine Fugenbereiche. Schau bei der Auswahl auch darauf, wie weit sich die Art ausbreitet. Klein gekauft heißt nicht klein geblieben.</li>
<li><strong>Sonnenhut (Echinacea purpurea).</strong> Er bringt markante Blüten in sonnige Beete. Am Anfang musst du beim Gießen dranbleiben. Dauerhaft nasse Füße mag er aber nicht.</li>
<li><strong>Steppen-Salbei (Salvia nemorosa).</strong> Passt gut zu den anderen Sonnenfreunden im Beet, wenn der Boden durchlässig ist. Nach der ersten Blüte kann ein Rückschnitt eine weitere Blüte anregen.</li>
<li><strong>Taglilien (Hemerocallis).</strong> Langlebige Stauden mit grasartigem Laub. Die einzelne Blüte ist schnell wieder weg. Zum Glück schiebt die Pflanze mehrere Knospen nach. Standort und Sorte entscheiden über Wuchs und Blütenfülle.</li>
</ol>
<h2 id="struktur-und-halbschatten">Struktur, Gehölze und Halbschatten</h2>
<ol start="7">
<li><strong>Frauenmantel (Alchemilla mollis).</strong> Sein Laub und die gelbgrünen Blüten verbinden Pflanzengruppen. Er sät sich gerne aus. Wenn dir das zu viel wird, schneide die Blütenstände ab, bevor die Samen reif sind.</li>
<li><strong>Ziergräser.</strong> Sie geben Beeten auch außerhalb der Blütezeit Struktur. Entscheidend ist die Art: Eine schattenverträgliche Segge hat andere Ansprüche als ein sonnenliebendes Chinaschilf. Und schau aufs Größenetikett: Das Gras soll später auch noch ins Beet passen.</li>
<li><strong>Felsenbirne (Amelanchier).</strong> Blüten im Frühjahr, je nach Art rötliche bis dunkelviolette Früchte im Sommer und schönes Herbstlaub machen sie vielseitig. Gib ihr genug Platz für die ausgewachsene Krone.</li>
<li><strong>Lavendelheide (Pieris japonica).</strong> Sie passt in geschützte, halbschattige Bereiche mit saurem, humosem Boden. Ist dein Boden kalkreich, machst du dir mit ihr unnötig Arbeit. Mehr dazu im <a href="https://www.rhs.org.uk/plants/pieris">Pflanzenporträt der RHS</a>.</li>
</ol>
<h2 id="pflegeleicht-planen">Gut ausgesucht ist halb gepflegt</h2>
<p>Pflanze passende Arten ruhig in mehreren Gruppen. Du musst nicht das halbe Gartencenter mitnehmen. Lass Platz für die ausgewachsene Breite, halte hartnäckige Wurzelunkräuter in Schach und kümmere dich ums Gießen, bis die neuen Pflanzen angewachsen sind.</p>
<p>Ganz ohne Pflege geht’s nicht. Mit passenden Pflanzen bleibt dir aber mehr Zeit für den Liegestuhl. Du bist unsicher, was bei dir wächst? Meld dich. Wir suchen mit dir Pflanzen aus, die zu deinem Garten passen.</p>]]></content:encoded></item><item><title>10 Tipps für den besten Rasen in der Nachbarschaft</title><link>https://pliss-galabau.de/10-tipps-fuer-den-besten-rasen-in-der-nachbarschaft/</link>
<guid isPermaLink="true">https://pliss-galabau.de/10-tipps-fuer-den-besten-rasen-in-der-nachbarschaft/</guid><pubDate>Sat, 15 Jul 2023 11:00:00 GMT</pubDate>
<description>Rasen zum Draufleben: zehn praktische Tipps zum Mähen, Gießen und Nachsäen. Und was du tun kannst, wenn das Grün trotzdem schlappmacht.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Rasen ist zum Draufleben da. Zum Spielen, Barfußlaufen oder einfach zum Draufgucken. Damit das Grün zu deinem Garten passt und dir Freude macht, braucht es die richtige Pflege. Hier kommen zehn Tipps, mit denen du anfangen kannst.</p>
<h2 id="zehn-tipps">Zehn Tipps für deinen Rasen</h2>
<ol>
<li><strong>Mähen, wenn was wächst.</strong> In der Wachstumszeit braucht der Rasen häufiger einen Schnitt. Bei Hitze und Trockenheit lässt du ihn länger stehen; wächst er nicht mehr, darf auch der Mäher Pause machen.</li>
<li><strong>Gießen mit Augenmaß.</strong> Frisch gesäter oder neu verlegter Rasen darf während des Anwachsens nicht austrocknen. Ein eingewachsener Rasen steckt vorübergehende Sommerbräune oft weg und wird nach Regen wieder grün. Braun heißt also nicht gleich hinüber. Schau vor dem Gießen in den Boden und beachte die örtlichen Einschränkungen.</li>
<li><strong>Gezielt düngen.</strong> Eine Bodenuntersuchung hilft, den tatsächlichen Bedarf einzuschätzen. Viel hilft hier nicht viel. Halte dich an die Dosierung und dünge keinen gestressten, ausgetrockneten Rasen.</li>
<li><strong>Nicht jeder Halm muss weg.</strong> Einzelne unerwünschte Pflanzen kannst du ausstechen. Klee und andere blühende Kräuter dürfen dort bleiben, wo sie zur Nutzung passen; sie bieten Insekten Nahrung.</li>
<li><strong>Auch mal unter die Grasnarbe schauen.</strong> Bleibt Wasser stehen oder wächst das Gras schwach, lohnt ein Blick auf den Untergrund. Belüften kann bei Verdichtungen helfen. Vertikutieren beseitigt Rasenfilz, löst aber keine tiefen Bodenprobleme und ist keine jährliche Pflicht.</li>
<li><strong>Klare Ränder schaffen.</strong> Eine saubere Kante zu Wegen und Beeten macht schon ordentlich was her. Dafür muss nicht jeder Grashalm strammstehen. Plane sie so, dass der Mäher gut herankommt.</li>
<li><strong>Erst schauen, dann behandeln.</strong> Gelbe Stellen können durch Trockenheit, Schatten, Staunässe oder andere Ursachen entstehen. Bevor du etwas behandelst, solltest du die Ursache kennen.</li>
<li><strong>Kahle Stellen nachsäen.</strong> Lockere den Boden oberflächlich, wähle eine passende Saatmischung und halte die Fläche während der Keimung gleichmäßig feucht. Starke Hitze ist dafür ungünstig.</li>
<li><strong>Die Mischung muss passen.</strong> Spielrasen braucht andere Eigenschaften als eine wenig betretene Zierfläche. Für trockene oder schattige Lagen sind Standort und Saatmischung besonders wichtig; auch die beste Mischung ersetzt kein Licht.</li>
<li><strong>Auch Rasen braucht mal Ruhe.</strong> Schone nasse, gefrorene und stark ausgetrocknete Flächen. Und wenn alle immer dieselbe Abkürzung nehmen, ist dort vielleicht ein Weg die bessere Idee.</li>
</ol>
<h2 id="mehr-als-rasen">Vielleicht darf ein Teil auch blühen</h2>
<p>Nicht jede Ecke muss kurz gemäht sein. Ein regelmäßig gemähter Spielbereich kann gut neben einem längeren Saum oder einem Staudenbeet liegen. Das spart je nach Fläche Mäharbeit und bringt zusätzliche Abwechslung in den Garten.</p>
<p>Die <a href="https://www.rhs.org.uk/lawns/drought-care">RHS erklärt die Rasenpflege bei Trockenheit</a> und die Unterschiede zwischen neuen und eingewachsenen Flächen. Dein Rasen macht trotzdem schlapp? Meld dich. Wir schauen uns an, woran’s liegt.</p>]]></content:encoded></item>
</channel></rss>